203-KI · für Inhaber von Steuerkanzleien, Anwaltskanzleien und WP-Gesellschaften

Deine Kanzlei nutzt schon KI. Die Verarbeitung bleibt jetzt in Deutschland.

Deine Mitarbeitenden tippen Mandantenanfragen längst in ein KI-Tool, vielleicht Langdock, vielleicht ein anderes. Wohin die Anfrage danach läuft, entscheidet über dein Risiko nach § 203. Mit 203-KI bleibt dein Tool dasselbe. Nur die Verarbeitung dahinter läuft auf unserer eigenen GPU-Hardware in Deutschland, mit einer § 203-Verschwiegenheitskette zu unserem Infrastruktur-Partner Hetzner.

Start: 1. Dezember 2026

§ 203-Kette Kideon → Hetzner Eigene GPU, Rechenzentrum in Deutschland OpenAI-kompatible API
Das Problem

Die Oberfläche sagt dir nicht, wo deine Anfrage am Ende verarbeitet wird.

Du tippst eine Anfrage in dein gewohntes Tool. Was danach damit passiert, sagt dir die Oberfläche selten.

!Die Modellverarbeitung läuft bei einem US-Anbieter

Viele KI-Tools für Kanzleien reichen die eigentliche Verarbeitung an große US-Modelle weiter, etwa an OpenAI, Anthropic, Google oder über Microsoft Azure.

!Für dein Mandatsgeheimnis nach § 203 ist das keine Feinheit

Der Unterschied zwischen EU-Anbieter und US-Anbieter ist bei einem Mandatsgeheimnis keine Nebensache. US-Recht, konkret der CLOUD Act, kann Zugriff auf Daten verlangen, die bei einem US-Anbieter verarbeitet werden, unabhängig vom Serverstandort.

Das ist kein Grund, solche Tools schlechtzumachen. Sie bleiben als Frontend eine gute Wahl. Entscheidend ist, wo am Ende verarbeitet wird.

Der Standardweg

Du nutzt Langdock oder ein ähnliches Tool? Wir tauschen das Modell dahinter.

Dein Tool und deine Abläufe bleiben. Das Modell dahinter und der Ort der Verarbeitung ändern sich, auf unsere eigene GPU-Hardware, Rechenzentrum in Deutschland.

Langdock erlaubt es, ein eigenes Modell über eine eigene Schnittstelle anzubinden. Die Freischaltung dafür klären wir gemeinsam mit dir und mit Langdock. Mit deinem Vertrag bekommst du von uns zusätzlich einen AVV und eine eigene § 203-Verschwiegenheitserklärung (§ 203 Abs. 3/4 StGB) – Teil des Vertrags von Anfang an.

Deine Anfrage läuft weiter durch dein gewohntes Tool. Unsere § 203-Kette deckt die Verarbeitung ab dem Moment, in dem sie bei uns ankommt. Nutzt du statt Langdock ein anderes Tool mit eigener Schnittstelle, gilt dasselbe Prinzip.

Über 203-KI laufen deine Chat-Anfragen, Bildanalysen und Tool-Aufrufe. Für Wissensordner und Dokumentensuche nutzt Langdock ein eigenes Embedding-Modell. Das läuft heute noch über Langdocks Anbieter. Ob wir es für deine Kanzlei mit abbilden, klären wir im Gespräch.

Was 203-KI kann

Eine Schnittstelle, die deine Tools schon sprechen.

203-KI ist OpenAI-kompatibel. Was dein Tool heute an einen US-Anbieter schickt, schickst du stattdessen an uns.

Text

Du schickst einen Text hinein und bekommst eine Zusammenfassung oder einen Formulierungsvorschlag zurück. Ob die Qualität für deinen Fall reicht, zeigen wir dir im Gespräch an einem echten Beispiel.

Bild (Vision)

Ein Screenshot aus einem anderen Tool oder ein Foto von einer handschriftlichen Notiz geht als Eingabe genauso wie Text.

Tool-Calling

Das Modell schlägt den Aufruf einer Funktion vor; ausgeführt wird er von deinem eigenen System.

Zusatzoption

Audio-Transkription

Sprachaufnahmen werden zu Text, über dieselbe Schnittstelle. Nicht im Grundumfang enthalten, auf Anfrage zubuchbar.

Wo die Grenze liegt

Wo unsere § 203-Kette greift.

Unsere § 203-Kette deckt die Modellverarbeitung bei uns, vom Eingang deiner Anfrage bis zur Antwort. Was in deinem Frontend passiert, ob eigene Entwicklung oder ein Drittanbieter-Tool wie Langdock, liegt bei dir und dem jeweiligen Anbieter. Dazu machen wir auf dieser Seite keine Aussage.

Deckt unsere Kette

Verarbeitung bei Kideon

Vom Eingang der Anfrage auf unserer GPU-Hardware bis zur Antwort, inklusive § 203-Verschwiegenheitsverpflichtung mit Hetzner.

Liegt bei dir

Dein Frontend

Was vor dem Absenden oder nach dem Empfang in deinem Tool passiert, ob eigene Entwicklung oder ein Drittanbieter-Frontend wie Langdock.

Wer wir sind

Kideon

Kideon baut und betreibt Software für Steuerkanzleien, auf DATEV. Unser Hauptprodukt ist der Kideon Leitstand, die Steuerungsebene für Inhaber und Geschäftsführer, gegründet von Dr. Jörg Bartnick (Engineering) und Justus Weweler (Produkt und Vertrieb). Für die Kanzlei-Version von Kideon Assist haben wir einen eigenen KI-Server in Deutschland aufgebaut, mit § 203-Kette bis zum Rechenzentrum. 203-KI macht genau diesen Server auch für dein eigenes Tool zugänglich.

Zwei Stufen

Du startest geteilt und wechselst, wenn das Volumen wächst.

Für deinen eigenen Server erweitern wir die Vereinbarung mit Hetzner vor Inbetriebnahme. Der Unterschied zwischen beiden Stufen ist, wie die Hardware genutzt wird.

Geteilt

Geteilte GPU

Du nutzt die Schnittstelle über deinen eigenen Zugang mit eigenem Key, auf gemeinsam genutzter Hardware. Der Einstieg, wenn du erst siehst, was bei dir ankommt.

ab 249 €/ Monat, netto zzgl. USt.
  • bis 10 Mitarbeitende249 €/Monat
  • 11–30 Mitarbeitende490 €/Monat
  • 31–60 Mitarbeitende790 €/Monat
  • ab 61 Mitarbeitendeeigener Server

Einrichtung einmalig 490 €. Faire Nutzung über ein Anfragelimit pro Zugang. Audio-Transkription als Zusatzoption, Preis auf Anfrage.

Premium

Eigener Server

Ein eigener Server, nur für deine Kanzlei. Keine geteilte Hardware, planbare Kapazität für höheres Volumen.

ab 1.490 €/ Monat, netto zzgl. USt.

Einrichtung 1.900 €. Mindestlaufzeit 12 Monate. Größere Hardware auf Anfrage.

Alle Preise netto, zzgl. USt. Was für deine Kanzlei passt, klären wir im Gespräch.

Start
1. Dezember 2026

Bis dahin arbeiten wir an der Freischaltung für mehrere Kanzleien gleichzeitig.

Pilotplatz besprechen →
Für deine IT oder deinen Dienstleister

Technisch angebunden, nicht neu gebaut.

Die Schnittstelle ist OpenAI-kompatibel. Wer bei dir die Integration macht, trägt Base-URL und API-Key dort ein, wo heute schon ein KI-Anbieter eingetragen ist.

# Beispiel: derselbe Aufruf wie bei einem OpenAI-kompatiblen Anbieter,
# nur mit unserer Base-URL und deinem eigenen Schlüssel
curl https://<deine-base-url>/v1/chat/completions \
  -H "Authorization: Bearer DEIN_API_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "model": "<von uns bereitgestellt>",
    "messages": [
      { "role": "user", "content": "Fasse dieses Mandantenschreiben in drei Sätzen zusammen." }
    ]
  }'

Base-URL und Key bekommst du mit dem Zugang. Genauso trägst du die Schnittstelle in jedes SDK ein, das eine eigene Base-URL akzeptiert.

Diese Tools erlauben laut Hersteller eine eigene OpenAI-kompatible Schnittstelle:

Chat-Oberfläche

Open WebUI
LibreChat

Automatisierung

n8n

Entwicklung

OpenCode

Dein Tool fehlt? Wenn es eine eigene OpenAI-kompatible Base-URL erlaubt, kannst du es anbinden.

Noch Fragen?

Kurz beantwortet.

Wenn dein Tool eine eigene OpenAI-kompatible API-Verbindung erlaubt, trägst du unsere Zugangsdaten ein. Ob genau dein Tool das unterstützt, prüfen wir am besten gemeinsam im Gespräch.
Das kann sein, und das ist auch gut so. Der Vertrag mit der Plattform ist eine andere Frage als die, wo das Modell am Ende rechnet. § 203 StGB ist eine Strafnorm, und die Verantwortung dafür trägt der Berufsträger. Was genau in deiner Vereinbarung steht, können wir von außen nicht einschätzen. Das besprechen wir am besten konkret im Gespräch.
Über 203-KI laufen deine Chat-Anfragen, Bildanalysen und Tool-Aufrufe. Für Wissensordner und Dokumentensuche nutzt Langdock ein eigenes Embedding-Modell. Das läuft heute noch über Langdocks Anbieter. Ob wir es für deine Kanzlei mit abbilden, klären wir im Gespräch.
Nein. 203-KI ist die Schicht hinter deinem gewohnten Tool, keine neue Oberfläche. Deine Daten laufen weiterhin durch dein Frontend; unsere § 203-Kette deckt die Verarbeitung ab dem Moment, in dem die Anfrage bei uns ankommt.
Das besprechen wir im Gespräch und legen offen, was zu deinem Anwendungsfall passt.
Nein. 203-KI ist eine reine API, unabhängig von DATEV. Du hängst sie an das, was bei dir schon läuft.
Jede Kanzlei bekommt einen eigenen, nur ihr zugeordneten API-Key. Darüber ist auch die Nutzung nachvollziehbar.
Steht oben unter „Zwei Stufen": je nach Mitarbeiterzahl ab 249 €/Monat für die geteilte GPU, ab 1.490 €/Monat für einen eigenen Server, beides netto zzgl. USt. Was für deine Kanzlei passt, klären wir im Gespräch.
Technisches Produkt, am besten im Gespräch geklärt

Lass uns über deinen Anwendungsfall sprechen.

Ob geteilte GPU oder eigener Server und was deine bestehenden Tools brauchen, das klären wir am schnellsten direkt.